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Remscheid & Prešov

Nach fast 14 Jahren Städtepartnerschaft , die sich vorwiegend im Jugendaustausch und in offiziellen Besuchen fundamentierte, hat sich im Jahre 2003 unser Verein gegründet. Ziel ist es, breite Schichten der Bevölkerung Remscheids und Prešovs einander näher zu bringen.

Remscheider Bürgergruppe von Prešov und Umgebung begeistert

Eine offizielle Partnerschaft mit der damals noch tschechoslowakischen Stadt Prešov besteht seit 1989. Mit der Selbstständigkeit im Jahre 1993 und nach der Gründung unseres Vereins im Jahre 2003, intensivierten sich die Kontakte auf Bürgerebene. So fand nun vom 13.-20. August 2011 bereits zum 5. Mal eine Bürgerreise in die drittgrößte Stadt der Slowakei statt. Inzwischen scheint dies bereits eine Geheimadresse für unsere Städtepartner in Quimper zu werden. Denn diesmal waren 6 Mitreisende aus der Bretagne mit an Bord des Reisebusses.

Die Anreise führte zur Übernachtung zunächst in die Oberlausitz nach Görlitz. Die Lage des Hotels, unmittelbar an der Neiße und nahe der sehr schön restaurierten Altstadt, machte es den Teilnehmern leicht, bei herrlichem Sommerwetter die für uns lange Zeit verborgenen Fassadenjuwele neu zu entdecken.

Die Weiterfahrt durchs sonnenüberflutete Schlesien am nächsten Tag erfolgte auf hervorragenden Autobahnen. Hinter Krakau konnte Polen verlassen werden und, da die offizielle Währung der Slowakei seit 2009 der Euro ist, konnte man ab hier auf Umrechnungskurse verzichten. Die Durchfahrt der Hohen Tatra gestaltete sich etwas kompliziert und der vorbereitete Empfang unserer Prešover Freundinnen und –freunde verzögerte sich um fast 3 Stunden. Umso erstaunter waren wir, dass uns trotzdem noch vor den Toren der Stadt eine fröhliche Gruppe mit Fahnen und Transparenten empfing. Ein gelungener Einstieg in das vorgesehene Programm.

Am ersten Tag in Prešov war gleich Spaß angesagt. Er brachte uns eine Floßfahrt durchs Land der Goralen, vorbei an steil aufragenden Felstürmen. Ein junger Flößer in Landestracht sorgte für die Unterhaltung der Passagiere, in deutscher Sprache. Im Anschluss an diese lustige Fahrt überraschten uns die slowakischen Freunde mit einem Kesselgulasch-Schmaus. Bei strahlendem Sonnenschein spielten dazu Musikanten in Tracht slowakische Klänge.

Der zweite Tag führte in den Süden der Slowakei. In Betliar besuchten wir die Sommerresidenz der Grafen Andrassy, die einst zur ersten Garnitur des europäischen Adels zählten. Das Inventar des Hauses entsprach dann auch ganz dem Rang des ungarischen Grafengeschlechtes. Wer nennt schon eine ägyptische Mumie oder einen präparierten Elefantenkopf im Keller sein Eigen?
Die Fahrt ging weiter ins Zadiel-Tal. Es ist ein typisches 3 km langes Karsttal und befindet sich im Nationalpark Slowakischer Karst. Es wurde durch die intensive Erosionstätigkeit des Flusses Blatnica gebildet und ist stellenweise nur 10 m breit. Ihre Kalksteinfelswände erreichen eine Höhe bis zu 300 m. Am Anfang der Talenge, der Paradiestor genannt wird, ragt der „Zuckerhut“ empor.
Die Heimfahrt führte über Košice, der Partnerstadt Wuppertals, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Der dritte Tag gehörte traditionell der Partnerstadt Prešov. Am Morgen empfing uns der stellvertretende Bürgermeister (Viceprimátor) Herr René Pucher. Übrigens ein ehemaliger slowakischer Eishockeynationalspieler. In Vertretung für den nicht mitgereisten Vorsitzenden des Partnerschaftvereins Armin Wenke, bedankte sich sein Stellvertreter Udo Hellmann und überreichte dem Viceprimátor in Anschluss an die Statements den Bildband „Wupper –Amazonas im Bergischen Land.“
Bevor der Nachmittag zur freien Erkundung Prešovs zur Verfügung stand gab es eine Stadtführung mit viel Wissenswertem über das Leben einst und heute in unserer Partnerstadt. Dabei wurde u.a. das Historische Theater JONÁŠA ZÁBORSKÉHO besichtigt. Abgeschlossen wurde der Vormittag mit einer Besichtigung der Synagoge im jüdischen Gemeindezentrum.
Höhepunkt des Mittwochs war wie bereits vor 2 Jahren ein Orgelkonzert der mitgereisten Remscheider Kirchenmusikdirektorin Frau Ruth Forsbach. Sie spielte nach vielbeachteter Ankündigung in der vollbesetzten evangelischen Kirche Werke von Bach und Liszt. Der Erlös der freiwilligen Eintrittsgelder wurde erneut Ordensschwestern zur Verfügung gestellt, zur Unterstützung ihrer Arbeit für notleidende Kinder und Frauen.

Ins kleinste europäische Hochgebirge, in die HOHE TATRA führte uns der Donnerstag. Strbske Pleso mit dem Berg SOLISKO (2301 m) waren das Ziel. Und tatsächlich, einigen unverwegenen Gipfelstürmern unter uns gelang es, trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit, bei sengender Hitze die Spitze zu erreichen.

Auf der Rückfahrt machten wir noch kurze Zwischenstopps. Zunächst in Levoca, wo uns in der Jakobskirche Meisterwerke spätgotischer Holz- Schnitzkunst überraschten. Danach noch an der märchenhaft anmutenden Ruine der Zipser Burg, der Wächterin an der Straße zurück nach Prešov.

Noch voll mit den tollen Eindrücken der letzten Tage, hieß es am Abend leider schon wieder Abschied nehmen. Unsere slowakischen Freunde bereiteten uns auch diesmal wieder einen deutsch-slowakischen Freundschaftsabend, der mit Sicherheit allen, die dabei waren noch lange im Gedächtnis bleibt. Mit PREŠOVČAN unterhielt uns bei köstlichen slowakischen Speisen und Getränken eine der bekanntesten volkstümlichen Kapellen der Ostslowakei. Sie veranstalteten ein wahres Paprika-Feuerwerk. Es wurde viel gelacht und getanzt. Viel zu früh mussten wir uns verabschieden, denn am nächsten Morgen wartete schon recht früh unser Busfahrer Klaus auf uns, der uns zur Übernachtung zurück nach Deutschland, ins sommerliche Elbflorenz nach Dresden bringen sollte.

Zur Übernachtung wurde ein Hotel unmittelbar im Zentrum gewählt. Nur 5 Geh-Minuten entfernt von Frauenkirche, Semperoper oder Elbufer. Hier erlebten wir im wahrsten Sinne des Wortes das nächste Feuerwerk! Dresden feierte sein Stadtfest! Größer, prachtvoller, schöner natürlich auch lauter als Stadtfeste in unseren Bergischen Großstädten (inkl. Düsseldorf!) zusammen. Und trotzdem, alles war sehr gut durchorganisiert. So gut wie wir, trotz diverser Vollsperrungen im Veranstaltungsbereich, in die Stadt hineingeleitet wurden, fanden wir am Samstagmorgen auch wieder hinaus. Es war ein einmaliges Erlebnis. Auch unsere französischen Freunde werden davon in Quimper viel zu erzählen haben.

 

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Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland (Schuljahr 2012/2013)

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Unterbringung in einer osteuropäischen Gastfamilie

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Für Schüler aller Schulformen die bei der Abreise im Sommer 2012 zwischen 15 und 18 Jahre alt sind

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Voraussetzungen, die die Schüler mitbringen sollten, sind ein hohes Maß an Offenheit, Anpassungsbereitschaft und Selbständigkeit und das Interesse an einer anderen Kultur.

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Länder: Lettland, Polen, Russland, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro, Kroatien (außerdem weltweit weitere rund 40 Länder möglich)

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Bewerbungsschluss für das Schuljahr 2012/2013 in Osteuropa: 15. Oktober 2011

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Early-Bird-Bonus: Bewirb dich bis zum 1. September 2011 und sichere dir frühzeitig deinen Länderplatz und ein  Stipendium.

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Straßenbenennungen in Remscheid und Prešov


In Anwesenheit einer Ratsdelegation aus Prešov, des Außenstellenleiters der slowakischen Botschaft in Bonn, Herrn Dušan Matulay und des MdB Herrn Jürgen Kucharczyk enthüllten am 20. Juni 2009 Primator Dr. Pavel Hagyari und OB Beate Wilding gemeinsam das Straßenschild der neuen Prešover Straße.

Und seit Juni 2010 gibt es auch in Prešov eine nach Remscheid benannte Straße .
Im Beisein von OB Beate Wilding wurde sie feierlich eröffnet.


 

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V.i.S.d.M.:  Udo Hellmann, 42897 Remscheid - Copyright © 2000 Alle Rechte vorbehalten. - Stand: August 2011